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Impressum
 

Ausflüge

1. Rundfahrt auf dem Königssee, d.h. Fahrt mit dem Schiff
bis zur Haltestelle Salet (Ende des Königssee). Dort aussteigen,
dann 15 Minuten Gehweg zum Obersee. Anschließend
Rückmarsch, Besteigung des nächsten Bootes und Rückfahrt
nach Bartholomä. Dort wieder aussteigen, Besichtigung der
Kirche (1134 erbaut), eventuell eine Erfrischung in der
Gaststätte, dann Wanderung zur sogenannten Eiskapelle, die
keine Kapelle ist, sondern ein Platz mit ewigen Schnee und Eis
(ca. 100 m dick) am Fuß der Watzmann-Ostwand. Ein sehr
schöner Spaziergang durch den Wald entlang eines Bergbaches.
Dauer: 2 Stunden hin und zurück. Anschließend Besteigen des
nächsten Schiffes und zurück nach Königssee.

Königssee
 

2. Auffahrt auf den Jenner, dessen Talstation nur 5 Minuten
vom Hotel entfernt ist. Dauer der Auffahrt 22 Minuten, von der
Gipfelstation Wanderung zum Gipfel des Jenner (1875 m);
Dauer: 15 Minuten. Dort herrliche Aussicht auf den Königssee
und die umliegende Bergwelt. Rückwanderung zur Bergstation
und zurück ins Tal.

Jenner
 

3. Auffahrt mit dem Bus zum Obersalzberg in
Berchtesgaden, Entfernung ca. 8 km. Dauer der Auffahrt
22 Minuten. Dort eventueller Besuch des Dokumentations-
zentrums über die Geschichte des Dritten Reiches.
Dann Weiterfahrt auf der Hochalpenstraße zum "Roßfeld"
(ca. 1700 m), herrlicher Ausblick auf österreichische und
Berchtesgadener Alpen. Vom Roßfeld hinunter auf der anderen
Seite nach Oberau und Einmündung auf die Straße, die von
Salzburg nach Berchtesgaden führt, auf dieser Rückfahrt nach
Königssee.

Dokumentationsstätte
 

4. Besuch der Wimbachklamm, Ramsau, Hintersee.
Mit dem Bus von Königssee nach Berchtesgaden, beim Bahnhof
links abbiegen und in Richtung Ramsau-Hintersee Alpenstraße
fahren. Nach etwa 5 km kommt auf der linken Seite eine
Tankstelle, wo man anhält und aussteigt. Man überquert links
die Brücke über die Ramsauer Ache und marschiert geradeaus
in die Wimbachklamm. Es handelt sich um eine kleine, kurze
Klamm, die jedoch durch die schönen Felspartien mit
Schleierwasserfällen überrascht. Der Steig durch die Klamm
ist vorzüglich gesichert. Hinter der Klamm beginnt das
Wimbachtal, ein gewaltiges Hochtal von feierlicher Öde und
großartiger Felspracht. Die erste Station, das bewirtschaftete
Wimbachschloß, ein ehemaliges Jagdschloß der Fürstpröbste,
ist ohne größere Steigung in einer guten Stunde zu erreichen.
Hier ist ein schöner Überblick gegeben. Das Tal war ehedem ein
See wie der Königssee, heute wird es ausgefüllt von riesigen
Schuttströmen, die die Wildbäche anschwemmen. Im Hinter-
grund steht das groteske Paar der Palfenhörner, rechts steigt der
Hochkalter empor, links erhebt sich die Watzmann-Westwand.
Im weiteren Verlauf des Wimbachtales enthüllt sich die
gewaltige Felsenszenerie immer mehr, und man gelangt nach
weiteren 2 Stunden (im ganzen 3 Stunden) zur bewirtschafteten Wimbach-Grießhütte. Eine alpine Seltenheit:
Spirke (aufstehende Latschen). Man kann natürlich auch nur
bis zur Mitte der Klamm gehen und dann umkehren, um den
Ausflug abzukürzen. Anschließend besteigt man wieder den Bus
und fährt durch die Ramsau zum Hintersee, wo man wiederum
aussteigt, eventuell einen kleinen Imbiss einnimmt, und dann
einen Spaziergang durch den sogenannten Zauberwald
unternimmt, der ca. 1 Stunde dauert. Der Autobus kann in der
Zwischenzeit zu dem Punkt zurückfahren, wo der Pfad, der vom
Hintersee durch den Zauberwald führt, auf der anderen Seite
wieder in die Hauptstraße einmündet. Dort besteigt man
wiederum den Bus und fährt über Ramsau, Ilsank und
Berchtesgaden nach Königssee zurück.

Hintersee
 

5. Besuch der Almbachklamm.
Von Königssee nach Berchtesgaden, beim Hauptbahnhof rechts
abbiegen und auf der Salzburger-Straße in Richtung Salzburg
weiterfahren. Nach etwa 4 km vom Bahnhof Berchtesgaden
kommt auf der linken Seite das Gasthaus "Almbachklamm",
300 m danach zweigt dann eine Straße nach links zur
Almbachklamm und "Kugelmühle" ab. Man kann auf dem
Parkplatz vor dem Gasthof "Kugelmühle" parken und sieht sich
die letzten 3 Kugelmühlen an, die sich direkt neben dem Gasthof
befinden. Es handelt sich um hölzerne Mühlen, von denen nur
der Unterteil aus Stein gefertigt ist. Diese Mühlen, die einen
Durchmesser von ca. 0,50 bis 0,80 m haben, stehen in dem
Bach, der von der Almbachklamm kommt und werden vom
Wasser gedreht. Man nimmt relativ runde Steine aus rotem,
weißem und schwarzem Marmor vom Untersberg, legt diese
Steine in die Mühle, schließt sie mit dem hölzernen Deckel und
nun werden die Mühlen von dem Wasser derart gedreht, daß
das Wasser auf der einen Seite in die Mühle hineinfließt, auf der
anderen Seite hinaus. Hierdurch entsteht eine schleifende
Wirkung auf die Steine, die nach längerer Zeit zu Kugeln
geschliffen sind. Diese Kugeln werden in verschiedenen Größen
zu Andenken verarbeitet, die man in einer Schauvitrine neben
dem Gasthaus "Kugelmühle" sehen und in einem Kiosk erwerben
kann. Es handelt sich hier um ein altes Gewerbe; die
Kugelmühle Berchtesgaden ist die einzige noch existierende
Kugelmühle Europas. Anschließend geht man in die Klamm
hinein: rechts und links eines schmalen Pfades stürzen
Wasserfälle herab, ein grandioser Anblick. Nach einer halben
Stunde kann man wieder umkehren oder bis zum oberen Ende
der Klamm bis zum Dorf Hintergern hindurch gehen. Der
Marsch durch die Klamm dauert 1 Stunde und zurück eine
3/4 Stunde. Abschließend besteigt man einen Autobus und
kehrt über Berchtesgaden nach Königssee zurück.

Brotzeit
 

6. Fahrt zum Salzbergwerk Berchtesgaden, ca. 7 km vom Königssee bis zum Bahnhof Berchtesgaden, am Kreisverkehr rechts abbiegen Richtung Salzburg und weiter auf der Salzburger-Straße bis zum Salzbergwerk Berchtesgaden.
Tief unter den bayerischen Alpen führt die SalzZeitReise durch das Salzbergwerk Berchtesgaden. Auf der von Bergmännern geführten Abenteuerreise erleben die Besucher die verborgene Salzwelt in einem der ältesten Bergwerke Europas. Mit großem technischen Aufwand, außergewöhnlichen medialen Installationen und fantasievollen Inszenierungen wird den Besuchern auf der SalzZeitReise die Tradition und der Abbau des täglichen Begleiters Salz näher gebracht. Rund 400.000 Besucher – Familien, Reisegruppen und Schulklassen – gehen jedes Jahr auf die eindrucksvolle Entdeckungstour unter Tage.

Für die Besucher beginnt das Erlebnis SalzZeitReise mit dem Anlegen eines Overalls, wie ihn auch heute noch die Bergmänner in Berchtesgaden tragen. Mit der Grubenbahn und einem „Glück auf!“ geht es in Begleitung eines Bergmanns in die Tiefe der Berge. Dort liegt die Temperatur das ganze Jahr bei konstant 12 Grad Celsius – daher empfiehlt sich warme Kleidung für den Ausflug in die Salzwelt. Unter Tage angekommen öffnet sich für die Besucher eine in Licht und Farbe getauchte Salzkathedrale. Von dort führt der Weg über eine 36 Meter lange Holzrutsche weiter hinein in die Salzstollen. In der so genannten Schatzkammer und dem Salzlabor erfahren die Besucher mehr über Geschichte, Entstehung und Funktionen des Weißen Goldes aus den Tiefen der Alpen. Verschiedene Ausstellungsstücke aus
Berchtesgaden, November 2009 den vergangenen Jahrhunderten zeigen die historische Entwicklung der Salzgewinnung. Mit einem Floß fahren die Besucher anschließend über einen unterirdischen Salzsee, den Spiegelsee, eindrucksvoll inszeniert mit Lichtern und Klängen. Der Salzgehalt des Spiegelsees ist beinahe so hoch wie der des Toten
Meeres. Nach ungefähr eineinhalb Stunden endet das Erlebnis SalzZeitReise und die Besucher treten wieder ans Tageslicht.

Das Berchtesgadener Land blickt auf eine 4000-jährige Salzgeschichte zurück. Das Weiße Gold aus dem Berg ist eng mit der Region verflochten. Im Salzbergwerk in Berchtesgaden wird seit 1517 ununterbrochen Salz gefördert. Die Salzgeschichte ist
noch heute spürbar und wird in der Region lebendig gehalten: Rund 100 Bergleute gewinnen die Sole, aus der Deutschlands führendes Speisesalz entsteht. Die Sole ist salzhaltiges Quellwasser, das über eine Pipeline in das 20 Kilometer entfernte Bad Reichenhall gelangt. Dort wird die Sole erhitzt, um das Wasser zu verdunsten und so das natürlich reine Alpensalz zu gewinnen.

Salzbergwerk
 

© Fotos 1,2,4,5: Kurdirektion Berchtegaden © Foto 3: Georg Grainer © Foto 6: Südsalz GmbH